Übung Atemschutz und Brandphänomene 07.03.2026

Am 7. März besammelten wir uns am frühen Morgen, um nach Kaiseraugst zu verschieben. Zuerst standen verschiedene Lektionen mit Bezug zu Atemschutz und Brandbekämpfung an. In drei Gruppen absolvierten wir die Lektionen.

Bei der ersten Lektion wurde uns die Funktionsweise des Atemschutzgeräts erklärt und wie dieses Aufgebaut ist. Bei der zweiten Lektion erlernten wir die Funktionsweise der Wärmebildkamera und wie mittels dem Würfelblick ein Raum korrekt abgesucht wird. Um dies zu trainieren, durften wir verschiedene Objekte in einem Raum suchen. Beim dritten Posten ging es um den Leitungsdienst im Gebäude, wobei Druckleitungen erstellt und mit einer genügenden Schlauchreserve in den Einsatz gebracht werden mussten. Bis zur Rauchgrenze wurde dabei ohne Wasser vorgegangen, damit weniger Gewicht mitgetragen werden musste und der Aufbau schneller ging. Deshalb war die Kommunikation wichtig, um im richtigen Moment schnell Wasser auf den Schlauch zu bekommen.

Die Jugendlichen, welche mindestens 15 Jahre alt sind und vom Arzt tauglich erklärt wurden, durften den zweiten und dritten Posten mit dem Atemschutzgerät absolvieren.

Nach einer Pause ging es weiter, zuerst mit einer kurzen Übung, bei der sich die ganze Jugendfeuerwehr schnellstmöglich ausrüsten musste.

Danach durften wir eine spezielle Lektion zu den Themen Brandverhalten und Brandphänomene durch Marco Schlienger, Stellvertretender Kommandant der Berufsfeuerwehr Roche und Feuerwehrinstruktor, erhalten. Hierbei wurden uns gezeigt, wie sich ein Brand entwickelt. Ein Brand kann Brandlastgesteuert oder Ventilationsgesteuert sein. Am brennenden Modell wurden uns Flashover, Backdraft und die hydraulische Ventilation gezeigt, was sehr eindrücklich war. Sehr interessant war, dass die Zeit bis zum Flashover sehr unterschiedlich sein kann und beispielsweise stark vom Raum und dem brennenden Material abhängt.

Vielen Dank an Marco Schlienger für die besondere Lektion sowie an alle Helfer für die tolle Jugendfeuerwehrübung.